Die Kläger*innen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt 2.2 der A 281 zum Zubringer Arsten haben einen ersten Etappensieg errungen. Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr hat in einer Erklärung gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht den sofortigen Vollzug des Planfeststellungsbeschlusses hinsichtlich sämtlicher Baumaßnahmen ausgesetzt. Es sind nur noch Maßnahmen der Kampfmittelräumung zulässig, nicht jedoch auf den Grundstücken der Kläger*innen. Damit wurde das mit dem Eilantrag vom 28.6.2019 verfolgte Ziel eines Baustopps erreicht.

Rechtsanwalt Dr. Andreas Reich hat daher mit Schreiben vom 13.8.2019 an das Bundesverwaltungsgericht das Eilverfahren für erledigt erklärt. Die Vereinigung der Bürgerinitiativen gab dazu am 14.8.19 eine Pressemitteilung heraus.

Den vollständigen Schriftwechsel zwischen dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, dem Bundesverwaltungsgericht und Rechtsanwalt Dr. Reich finden Sie hier. Er belegt, dass die Aussetzung des sofortigen Vollzugs kein freiwilliges Entgegenkommen Bremens ist, wie der Sprecher des Verkehrsressorts vorgibt, sondern auf den Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz und Anordnungen des Bundesverwaltungsgerichts zurückzuführen ist.