Bis zum 8.Juni 2018 können Betroffene Einwendungen zur nachträglich öffentlich ausgelegten "Schalltechnischen Untersuchung Gesamtlärm - im Nahbereich um BAB 281, BA 2/2" erheben. In dieser Untersuchung wird erstmals dargestellt, welche Lärmbelastungen in der Nachbarschaft der geplanten A 281 auftreten, wenn nicht nur der Straßenverkehrslärm sondern auch der Fluglärm und der Lärm der Straßenbahnen mitberücksichtigt wird. Die Unterlagen konnten bis zum 8. Mai 2018 beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, den Beiräten Neustadt und Obervieland und auf der Website des Verkehrsressorts www.bauumwelt.bremen.de eingesehen werden. Näheres zum Verfahren finden Sie in der Amtlichen Bekanntmachung vom 4.April 2018.

Einige Aspekte des Gesamtlärmgutachten wurden von der DEGES am 10.4.2018 im Beirat Obervieland vorgestellt. Hier finden Sie die bei dieser Gelegenheit gezeigte Präsentation. Der Stadtteilkurier berichtete über die Veranstaltung.

Die Bürgerinitiativen werden sich mit Unterstützung von Experten intensiv mit der Schalltechnischen Untersuchung befassen und Anwohnerinnen und Anwohner bei der Formulierung von Einwendungen unterstützen.

Als Vorgriff auf ihre detaillierte Einwendung hat die Vereinigung der Bürgerinitiativen am 22.5.2018 eine Presseerklärung herausgegeben. In ihr kritisiert sie, dass

- das Gesamtlärmgutachten erst jetzt und nicht schon mit der ersten Auslegung im Frühjahr 2015 öffentlich gemacht wurde

- die Lärmentlastung für das Wohngebiet Huckelriede viel niedriger ausfällt als den Menschen versprochen und Huckelriede insgesamt sogar zu den großen Verlierern der Planungen gehört

- die zusätzlichen Auswirkungen durch die B6n nicht mit einbezogen werden, obwohl das Bundesverwaltungsgericht dieses angemahnt hat.