Viele Gewerbetreibende an der Kornstraße und am Kirchweg haben Angst vor dem Baustellen- und Verkehrschaos im Zusammenhang mit dem Bau der A281. Damit die Kornstraße und der Kirchweg den Ausweichverkehr während der Errichtung des Bauabschnitts 2.2 verkraften können, sollen sie vorher saniert werden, zum Teil unter Vollsperrung. Das wird mindestens 1 Jahr dauern. Das bedeutet, viele Geschäfte und Betriebe werden nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sein. Anschließend muss für den Bau der Autobahn der Tunnel zum Arster Zubringer für mindestens drei weitere Jahre gesperrt werden. Das führt zu einer massiven Zunahme des Verkehrs auf der Kornstraße und den benachbarten Wohngebieten in der Neustadt und in Obervieland.

Die Geschäftsleute befürchten, dass die mangelhafte Erreichbarkeit für Kunden, Lieferanten und auch die eigenen MitarbeiterInnen ihre Arbeitsfähigkeit und sogar die wirtschaftliche Existenz bedrohen wird. 22 von ihnen haben deshalb einen Brief an Verkehrssenator Lohse geschrieben, um ihn auf ihre Sorgen aufmerksam zu machen und ihn aufzufordern zu prüfen, ob es nicht sinnvolle und weniger schädliche Alternativen zum Bau der Autobahn nach Arsten gibt.

Der Brief wurde zur Kenntnisnahme auch an die Mitglieder der Verkehrsdeputation und den Beirat Neustadt geschickt. Beigefügt war ein Bericht des Weser Reports über ein Pressegespräch mit den Betroffenen.