Am 16. Oktober 2018, ab 10 Uhr, fand ein ergänzender Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt 2.2 der A 281 statt. Dabei ging es um die Einwendungen zur Schalltechnischen Untersuchung Gesamtlärm (Gesamtlärmgutachten). Ort des Geschehens war der Große Saal des Bürgerhauses Obervieland, Alfred-Faust-Straße 4, 28279 Bremen.

Dieser Termin wurde in einer Öffentlichen Bekanntmachung vom 11.9.2018 angekündigt.

Die Erörterung dauerte vier Stunden und fand in einer durchweg sachlichen Atmosphäre statt. Die Sprecher der Vereinigung der Bürgerinitiativen, Jens Körber und Norbert Breeger, und Uwe Ahlers aus Huckelriede brachten mehr als 100 Vollmachten von Einwendern mit. Sie machten deutlich, dass sie den Bauabschnitt 2.2 der A 281 weiterhin grundsätzlich für überflüssig und schädlich halten und in dieser Haltung durch das vorliegende Gesamtlärmgutachten zusätzlich bestärkt wurden.

Die Bürgerinitiativen stellten während der Erörterung fünf Anträge, die im laufenden Planfeststellungsverfahren bearbeitet und beantwortet werden müssen:

Von AnwohnerInnen der Kattenturmer Heerstraße und aus der Wolfskuhlensiedlung wurde darüber hinaus ein Antrag eingebracht, in dem - falls der Bauabschnitt 2.2 tatsächlich gebaut werden sollte - eine Lärmschutzwand vor ihren Wohnhäusern gefordert wird. Die Vereinigung schloss sich diesem Antrag an.

Wann der Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt 2.2 erfolgen wird, ist weiter offen. Die VertreterInnen des Verkehrsressorts sahen sich außerstande dazu Aussagen zu machen. In einer Presseerklärung des Verkehrssenators war zuletzt von Anfang 2019 die Rede.