Der gemeinnützige "Verein zur Förderung von Initiativen und Maßnahmen für eine menschengerechte Verkehrs- und Stadtplanung e.V." (VMVS) hat kürzlich seine Jahreshauptversammlung durchgeführt. Vorsitzender Frank Poser berichtete über die Arbeit des Jahres 2015. Besonders hob er hervor

  • das Aufstellen von Transparenten an der Neuenlander Straße, mit denen die Verkehrsteilnehmer seit einem Jahr auf das absehbare Verkehrschaos beim Bau des Bauabschnitts 2.2 der A 281 hingewiesen werden,
  • die finanzielle Unterstützung der von Enteignung bedrohten Familien bei den Einwendungen zum laufenden Planfeststellungsverfahren und
  • eine erfolgreiche Spendenkampagne, die 3.300 € einbrachte.

Rechnungsführer Klaus Wennhold vermeldete, das Konto des Vereins sei immer noch gut gefüllt. Für die zukünftige Arbeit des Vereins und der A 281-Bürgerinitiativen würden jedoch weiterhin Mitglieder und Spender benötigt.

Der bisherige Vorstand des VMVS mit dem 1. Vorsitzenden Frank Poser, Ralf Braun als seinem Stellvertreter, Rechnungsführer Klaus Wennhold, Schriftführer Jens Ruhase und Beisitzer Thorsten Heitmann wurde einstimmig bestätigt. Er hat gemeinsam mit der Vereinigung der Bürgerinitiativen große Aufgaben vor sich.

Vorstand VMVS 01 Web

Der VMVS-Vorstand: von links Frank Poser, Ralf Braun, Klaus Wennhold, Thorsten Heitmann, Jens Ruhase

Nach Pfingsten soll die öffentliche Erörterung der Einwendungen zu den Plänen für den Bauabschnitt 2.2 zum Zubringer Arsten stattfinden. Falls es - wie vom Verkehrssenator angekündigt - Ende 2016 einen Planfeststellungsbeschluss geben sollte, sind neue Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht vorzubereiten. Der VMVS hat sich vorgenommen, die Kläger dabei so weit wie möglich finanziell zu unterstützen.