Die Anhörungsbehörde beim Verkehrssenator hat offiziell mitgeteilt, dass sie noch nicht weiß, wann der Erörterungstermin zum Bauabschnitt 2.2 der A 281 stattfinden wird. Ursprünglich war er schon für September vorgesehen. Alle Einwenderinnen und Einwender - so die Behörde - werden schriftlich über den Termin informiert.

500 Einwendungen gegen den Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt 2.2 der A 281 sind nach Informationen aus der Verwaltung bei der Anhörungsbehörde eingegangen. Menschen aus der Neustadt, dem Buntentor, Huckelriede, Arsten, Habenhausen, Kattenturm und Kattenesch haben ihren Protest gegen die vorgelegten Planungen deutlich gemacht, darunter auch etliche Betriebe aus der Nachbarschaft der geplanten Autobahngroßbaustelle. Zum Teil haben sie bereits Anwälte eingeschaltet.

Das gilt auch für die beiden von Enteignung bedrohten Familien an der Neuenlander Straße. Ihre Einwendungen wurden in enger Abstimmung und Verzahnung mit der Vereinigung der Bürgerinitiativen erarbeitet, um alle Aspekte zu berücksichtigen, die für zukünftige Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht wichtig sein könnten.

Die Zusammenfassung der Einwendung der Vereinigung der Bürgerinitiativen und den vollständigen Wortlaut können Sie an dieser Stelle aufrufen.