Die Klagen gegen den Bau der A 20 in Schleswig-Holstein haben auch Konsequenzen für die Planungen zur A 281. Das Bundesverwaltungsgericht hatte gerügt, dass die Auswirkungen auf Oberflächengewässer und Grundwasser nicht ausreichend geprüft und ein dazu verfasster Fachbeitrag nicht öffentlich ausgelegt wurde. Der Planfeststellungsbeschluss wurde auch aus diesem Grund für rechtswidrig erklärt.

Die Planer in Bremen haben deshalb eine zusätzliche Untersuchung in Auftrag gegeben, die in den nächsten Wochen auch öffentlich ausgelegt werden soll. Das führt zu weiteren Verzögerungen beim Bauabschnitt 2.2 der A 281.

Noch im Herbst 2016 hatte das Verkehrsressort einen Planfeststellungsbeschluss für Ende 2016 angekündigt. Das wurde von Verkehrssenator Lohse in der letzten Bürgerschaftsdebatte zur B 6n schon auf Sommer 2017 korrigiert. Im Sachstandsbericht der Verwaltung für die Sitzung der Verkehrsdeputation am 23.2.2017 ist jetzt davon die Rede, ein Planfeststellungsbeschluss für den BA 2.2 werde jetzt für Ende 2017 angestrebt.

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