Herbert Behrens, Bundestagsabgeordneter der LINKEN aus Osterholz-Scharmbeck, besuchte am 20.Juni 2014 die Vereinigung der Bürgerinitiativen. Behrens ist Obmann seiner Fraktion im Bundestagsverkehrsausschuss. Mit dabei waren auch Heike Hey und Fritz Bolte, die für die LINKE als sachkundige Bürger im Beirat Obervieland mitarbeiten.

Zusammen mit Aktiven der Bürgerinitiativen erradelte Herbert Behrens sich einen Eindruck von den unzulänglichen und chaotischen Verkehrsverhältnissen am Neuenlander Ring und an der Georg-Wulf-Straße, vom geplanten Verlauf des Bauabschnitts 2.2 der A 281 und den Bedrohungen für die Kleingärtner und Siedler in der Wolfskuhle durch die Bundesstraße 6 neu nach Brinkum.

Einleuchtend war für Behrens die von den Bürgerinitiativen schon seit Jahren erhobene Forderung, am Ende des Bauabschnitts 2.1 endlich für wenige Millionen € die planfestgestellte ampelfreie vierspurige Auf- und Abfahrt zu bauen und auf den 143 Millionen € teuren Bauabschnitt 2.2 zum Zubringer Arsten zu verzichten. Das bestehende Trogbauwerk soll während des Baus der Autobahn bekanntlich für 2,5 bis 3 Jahre gesperrt werden, mit massiven Beeinträchtigungen für den Verkehr und die Menschen in den benachbarten Wohngebieten in der Neustadt und in Obervieland. Diese absehbaren Probleme sind für den Bundestagsabgeordneten ein weiterer Grund, die Autobahnpläne aufzugeben.

Unverständnis äusserte Herbert Behrens zur Entscheidung des Bremer Senats, entgegen aller Beschlüsse der Bremischen Bürgerschaft nicht nur die Bremer Vorzugsvariante der B 6n unter dem Flughafen hindurch für den neuen Bundesverkehrswegeplan anzumelden, sondern auch eine Flughafenumfahrung. Über die absehbare zerstörerische Wirkung dieser Variante informierte sich MdB Behrens auf einem direkt neben dem Flughafen liegenden Wohngrundstück.

Abschließend sagte Herbert Behrens zu, die Anliegen der Bürgerinitiativen im Bundestag, im Verkehrsausschuss und auch gegenüber dem Bundesrechnungshof zu unterstützen.

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