Flughafengeschäftsführer Jürgen Bula hat am 16. November 2015 auf einer Veranstaltung der Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen klare Worte zu den Autobahnplänen im Bremer Süden gefunden.

Die Kreiszeitung zitiert ihn: "Die gesamten Planungen sind handwerklich schlecht." Weiter heißt es: "Das geplante Tempolimit von 80 Kilometern pro Stunde, mehrere Kurven und Höhenverschwenkungen, die Gefahr von Nebel, die Flächenverluste des Flughafens, ein voraussehbarer Verkehrskollaps durch eine Verdichtung in engsten Zonen ergeben für Bula nur eine Variante, einen Tunnel."

Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt: "In der Fragerunde nach dem Vortrag auf den geplanten Lückenschluss der Autobahn A281 zwischen Flughafen und Autobahnzubringer Arsten angesprochen, ließ Bula keinen Zweifel an seiner Präferenz: ´Für uns gibt es nur eine Variante: die Untertunnelung des Flughafens´. Eine Trassenführung um den Flughafen herum lehnt Bula strikt ab."

Die taz Bremen ist dem Thema ausführlicher nachgegangen und verweist am 19.12.2015 auf die Übereinstimmungen zwischen dem Flughafenchef und der Vereinigung der Bürgerinitiativen. Beide lehnen die bisherigen Planungen für den Bauabschnitt 2.2 ab und fordern aus unterschiedlichen Interessen und Blickwinkeln, gleich mit einem Tunnel unter dem Flughafen zur A 1 nach Brinkum zu gehen.